Der E-Commerce Shopping Wahnsinn

In einer Woche ist Black Friday, einer der umsatzstärksten Einkaufstage im ganzen Jahr. Wer kennt sie nicht, diese verrückten Videos aus den amerikanischen Malls? Oft artet der Shopping-Wahn aus und führt zu aggressiven Handlungen unter Konsumenten. Doch was sind Black Friday und Cyber Monday, und macht es Sinn als Onlineshop auf diesen Zug aufzuspringen?

People shopping on Black Friday

Black Friday und Cyber Monday

Der Black Friday ist ein Tag, an dem Shops 24 Stunden lang (bzw. mittlerweile sogar über das ganze Wochenende) ihre Preise drastisch senken und damit das Weihnachtsgeschäft einläuten. Traditionell, war der Black Friday der Tag nach Thanksgiving in Amerika. Dieser ist einer der wichtigsten Feiertage in den USA.  Die Bedeutung des Namens “Black Friday” ist darauf zurückzuführen, dass Unternehmen so stark reduzierte Preise anbieten, dass sie gerade noch ihre Kosten decken können und somit schwarze Zahlen schreiben. Dieses Jahr fällt der Black Friday auf den 24. November.

Der Cyber Monday findet am darauffolgenden Montag statt und ist insbesondere für den E-Commerce von großer Bedeutung. Dieses Jahr fällt dieser Tag auf den 27. November. Kunden bereiten sich intensiv auf beide Tage vor, um die besten Deals zu sichern. Dazu gehört das rechtzeitige Anstellen in der Warteschlange vor der Shop-Eröffnung, oder andererseits die Produkte im Internet zu markieren und einen Wecker zu stellen, um das Angebot nicht zu verpassen.

Der Trend von Black Friday und Cyber Monday ist mittlerweile auch in Europa angekommen und bricht Jahr für Jahr neue Rekorde, weil immer mehr Shops mitmachen. Dieses Jahr konnte man auch beobachten, dass erste Onlineshops in Europa den chinesischen Singles’ Day eingeführt haben, an dem ebenfalls attraktive Rabatte angeboten werden. Dieser wurde 2009 vom Online-Riesen Alibaba „erfunden“ und generiert mittlerweile mehr Umsatz als Black Friday und Cyber Mondy gemeinsam.

Bedeutung für den E-Commerce

Black Friday und Cyber Monday werden meistens nur als “BFCM” bezeichnet und sind eine äußerst attraktive Gelegenheit für Onlineshops viel Geld zu verdienen. 2016 wurden allein in den USA $3.34 Milliarden am Black Friday im E-Commerce Bereich umgesetzt. In Deutschland belief sich der Umsatz am Black Friday – Wochenende in 2016 im Onlinehandel auf  €735 Millionen. Diese Entwicklung kann sich jedoch auch europaweit beobachten lassen. Die vorweihnachtlichen Einkaufstage werden immer bekannter und erfreuen sich vor allem unter preissensiblen Konsumenten hoher Beliebtheit. Laut einer Befragung in Deutschland, können sich 77% der bislang Unerfahreneren vorstellen,  entsprechende Rabatte und Aktionen in Zukunft zu nutzen. Aus diesem Grund ist zu erwarten, dass der Umsatz dieses Jahr diesen vom letzten Jahr um einiges übertreffen wird.

Als Onlinehändler sollte man jedoch beachten, dass diese Tage, so wie auch die Weihnachtszeit, einige Herausforderungen mit sich bringen. Auf diese muss man sich richtig vorbereiten, um das Unternehmen auf eine erhöhte Nachfrage einzustellen und Probleme zu vermeiden.

5 Tipps für eine optimale Vorbereitung deines E-Commerce Stores

  1. Belastungstest der Website:
    Bei einer erhöhten Anzahl an Zugriffen auf deine Website, besteht das Risiko, dass dein Store langsamer wird, oder im schlimmsten Fall zusammenbricht. Beide Szenarien sind für deine Kunden ein Grund den Einkauf abzubrechen. Wenn du im Vorhinein Belastungstests durchführst und deine Serverkapazitäten prüfst, kannst du dem vorbeugen.
  2. Kapazitäten in der Logistik:
    Solltest du den Versand deiner Produkte selber durchführen, dann stelle sicher, dass du genug Personal und Materialien zur Verfügung hast, um die Pakete rechtzeitig an deine Kunden auszuliefern und damit ihr Bedürfnis einer schnellen Zustellung zu befriedigen. Darüber hinaus solltest du im Vorhinein mit deinem Paketdienstleister Kontakt aufnehmen und sicherstellen, dass für diese Zeit auch wirklich alles reibungslos abläuft.
  3. Rechtzeitige Marketing-Kampagnen:
    Du willst deine Zielgruppe auf deine Landing Page leiten und auf jeden Fall verhindern, dass potenzielle Kunden beim Konkurrenten kaufen. Dementsprechend solltest du rechtzeitig Anzeigen auf Facebook und Google schalten und damit auch deine Markenbekanntheit steigern. Achte darauf, dass du deine Produkte spezifisch mit den Black Friday bzw. Cyber Monday Angeboten promotest. Das ist vor allem für Sparfüchse besonders interessant. Darüber hinaus empfiehlt es sich im Vorhinein Mail-Kampagnen auszusenden und bestehende Kunden bzw. Abonnenten, die eine höhere Kaufwahrscheinlichkeit besitzen, zu informieren.
  4. Knappheit erzeugen:
    Indem du einen Countdown auf deiner Seite integrierst, oder anzeigst, dass gewisse Produkte bald ausverkauft sind. Das erzeugt wahrgenommene Knappheit beim potenziellen Käufer und kann unentschlossene Personen zu einem Kauf anregen. Ein einfacher psychologischer Trick, der jedoch sehr wirksam ist.
  5. Customer Relationship:
    Warum solltest du das Ziel verfolgen den Umsatz nur kurzfristig anzukurbeln? Verwandle die neu gewonnen Käufer in loyale Kunden, um langfristig davon zu profitieren. Vermittle ihnen, dass sie dir wichtig sind und stärke die Beziehung zu ihnen. Zufriedene Kunden werden nicht nur mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder bei deinem Onlineshop einkaufen, sondern auch positives word-of-mouth betreiben.

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